Nickel-Allergie - darauf sollten Sie achten

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Allergieauslöser in den Griff bekommen

Nickel-Allergie - darauf sollten Sie achten

Nickel ist in vielen Lebsnmitteln vorhanden

Wer sich damit begnügt, einfach auf das Tragen von nickelhaltigem Schmuck zu verzichten, hat den Allergieauslöser nur zum Teil im Griff. Denn Nickel ist z.B. auch in vielen Lebensmitteln enthalten. Die Verwendung von nickelhaltigem Kochgeschirr stellt ein zusätzliches Problem dar. Geschirr aus (Edel-)Stahl besteht aus Chrom, Stahl und Nickel. Beim Kochen werden Nickelionen an die Speisen abgegeben, da die in manchen Lebensmitteln enthaltene Oxal- und Zitronensäure als Lösungsmittel für das Metall wirkt. Kaffeemaschinen und andere Geräte, bei denen Metallstäbe Wasser erwärmen, sind ebenfalls zu meiden. (djd)


Zusatz der Redaktion:
Folgende Lebensmittel enthalten Nickel
(Die Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit):

Sie sollten verzichten auf Getreidevollkornprodukte wie Brot, Brötchen, Gebäck, Kuchen oder Müsli, die Buchweizen, Gerste, Hafer, Hirse, Leinsamen, Mais, Roggen, Sojamehl, Weizen, Weizenkeime oder Weizenkleie enthalten.
Weiterhin sollten Sie Backpulver, Rinderleber, Petersilie und unbehandelten Reis meiden.
Beim Fisch stehen Austern, Bückling, Garnelen, Hering, Hecht, Hummer, Jakobsmuscheln, Krabben, Miesmuscheln und Sardinen auf der Liste.
Bei Milchprodukten sollten Sie auf Käse und Molkepulver verzichten. Ebenfalls sind Lakritz, Marzipan und Schokolade tabu.
Brokkoli, Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen oder Bohnen sollten Sie genauso meiden wie Grünkohl, Kopfsalat, Mais, Meerrettich, Pilze, Sojaprodukte, Spargel, Spinat, Tomaten, Wirsingkohl und Zwiebeln.
Beim Obst stehen Ananas, Birnen, Erdbeeren, Rhabarber und Süßkirschen genauso auf der Liste, wie Himbeeren.
Bei den Getränken sollten Sie auf Tee, Kaffee, Bier, Wein und alle Alkoholsorten verzichten, die Getreidesorten als Bestandteil haben. (AHB)