Bewegung und Kalzium stärken die Knochen

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Bei Osteoporose aktiv werden

Bewegung und Kalzium stärken die Knochen

Reize der Muskulatur fördern Knochenaufbau

Es gibt immer noch eine Reihe von Menschen, die davon überzeugt sind, dass sie ihre Knochen am besten schützen, wenn sie sich wenig bewegen. Sie glauben, Situationen vermeiden zu müssen, in denen ein höheres Risiko für Knochenbrüche besteht. Doch nach medizinischen Erkenntnissen führt Passivität zum Abbau von Knochen- und Muskelmasse.

Regelmäßige sportliche Aktivität hingegen beugt der Osteoporose vor und ist ein entscheidender Teil in der Therapie. Denn bei jeder Bewegung üben die Muskeln einen Reiz auf die Knochen aus, der Knochenaufbau wird gefördert, der stützende Muskelapparat gestärkt. Wie ein bewegter Alltag gelebt werden kann, zeigt beispielsweise eine bundesweite Bewegungsinitiative der Deutschen BKK.

Auf www.5machtfit.de führt die ehemalige Olympiasiegerin Heide Rosendahl abwechslungsreiche Fünf-Minuten-Übungen vor, die für jedermann geeignet sind und leicht nachgeturnt werden können - egal ob zu Hause, im Büro oder im Auto. Die ehemalige Leistungssportlerin findet: „Fünf Minuten sind ein guter Einstieg. Es wird bald die Lust auf mehr kommen, aber das sollte in die richtige Zeitplanung reinpassen.“

Zusätzlich lohnt es sich, auf eine kalziumreiche Ernährung mit Milchprodukten, aber auch Gemüse wie Brokkoli, Fenchel, Grünkohl, Mangold und Spinat zu achten. Ebenso gibt es bei Mineralwässern kalziumreiche Varianten.
(djd/pt).