So gewöhnen Sie sich  das Rauchen ab

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Der Vorsatz und Motivation reichen oft nicht aus

So gewöhnen Sie sich das Rauchen ab

Therapien versprechen hohe Erfolgsquote

„Wenn ich aufhören will, dann lass ich morgen von den Zigaretten die Finger.“ Hand auf’s Herz - haben Sie diesen Spruch nicht auch schon mal gehört oder sogar selber verwendet? Wenn es doch nur so einfach wäre. Leider gehen solche Vorsätze schnell in Rauch auf. Es stellt sich heraus, dass es doch nicht so einfach ist vom „blauen Dunst“ zu lassen. Der Vorsatz und die Motivation allein reichen nun mal nicht aus. Trotzdem - der erste Schritt mit dem Rauchen aufzuhören ist, den Entschluss dazu zu fassen.

Wer die Umsetzung seines Vorhabens gut vorbereitet, hat größere Chancen erfolgreich zu sein. Dazu sollten Sie wissen, dass wenn Sie aufhören zu rauchen, sich nicht nur auf körperliche Entzugserscheiung vorbereiten sollten, sondern vielmehr auf psychische. Denn diese sind oft der Hauptgrund, warum das Unterfangen scheitert. Um dem entgegenzuwirken, sollten Sie beobachten, wann Sie zum Glimmstängel greifen. Sie werden feststellen, dass Sie die Situationen in zwei Kategorien einteilen können. Nennen wir die erste Kategorie einmal die „Belohnungs-Zigarette“, die uns in Verbindung mit einer Tasse Kaffee für die verrichtete Arbeit „belohnt“. Die zweite Kategorie ist genauso hinterhältig - die „Gewohnheits-Zigarette“. Ob im Auto, in der Pause, nach dem Essen oder vor dem Fernseher - Situationen „eine zu rauchen“ gibt es unendlich viele. Bei beiden Kategorien hilft eigentlich nur eins: Machen Sie sich bewußt, wann Sie zur Zigarette greifen und überlegen Sie sich, welche Alternativen Sie für die einzelnen Situationen haben. Zum Beispiel ein Bonbon oder ein Kaugummi haben schon vielen geholfen, damit fertig zu werden. Also - der zweite Schritt mit dem Rauchen aufzuhören ist, sich selbst zu beobachten und Alternativen für Gewohnheiten zu finden.

Durch die regelmäßige Nikotinzufuhr über die Zigaretten, gewöhnt sich Ihr Körper daran und verlangt dementsprechend auch sein tägliches Pensum. Hören Sie auf, sinkt demzufolge der Nikotinspiegel. Entzugserscheinungen, wie Reizbarkeit und ein starkes Rauchverlangen setzen ein - die Sucht macht sich höchst unangenehm bemerkbar. Dass die Entwöhnung vom Nikotin unglaublich schwer ist, weiß jeder, der schon mal geraucht hat. Nikotinersatzprodukte aus der Apotheke können hier helfen. Also - der dritte Schritt mit dem Rauchen aufzuhören sind Nikotinersatzprodukte aus der Apotheke oder eine Therapie, um den Entzugserscheinungen vorzubeugen.

Zum Schluss lassen Sie uns noch ein weit verbreitetes Problem ansprechen. Viele „Ex-Raucher“ klagen schon nach kurzer Zeit über einen erhöhten Ausschlag der Waage. Statt zu rauchen ersetzen jetzt Schokolade, Chips und andere leckere Sachen die Belohnungs- bzw. Gewohnheitszigarette. Damit tun Sie sich natürlich keinen Gefallen. Aber auch hier gibt es eine gesunde Lösung. Ernährungsumstellung und gesundheitsorientiertes Training sind die Garanten für ein langes und gesundes Leben. (AHB)