Neues Verfahren bei Operationen der Bandscheiben

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Spreizbare Implantate zur Wirbelsäulenstabilisierung

Neues Verfahren bei Operationen der Bandscheiben

Krankenkassen übernehmen in der Regel die Kosten Rückenschmerzen

Rückenschmerzen – fast jeder kennt sie. Störungen im Bewegungsapparat sind eine der häufigsten Ursachen für Berufsunfähigkeit. Der Hauptgrund dafür ist, dass aufgrund von Bewegungsmangel die Bandscheiben unzureichend mit Nährstoffen versorgt werden und zusätzlich die Rückenmuskulatur schwach ausgebildet ist, um den Rücken in seiner aufrechten, naturgegebenen Form zu halten.

Dann aber ruht die Hauptbelastung auf den knöchernen und knorpeligen Strukturen der Wirbelsäule: So kommt es zu frühen Bandscheibenvorfällen bzw. -verschleiß, von denen schon junge Leute unter 30 Jahren betroffen sind. „Wenn diese jungen Patienten zu uns kommen, weil sie operiert werden müssen, lautet natürlich ihre erste Frage, ob der Rücken versteift werden muss. Ein fortgeschrittener Verschleiß der Bandscheibe führt zu einer sogenannten ‚Mikroinstabilität‘. Die Patienten leiden an tief sitzenden Rückenschmerzen, insbesondere bei längerem Sitzen, Stehen und bei Belastung.

Mit unseren neuen spreizbaren Implantaten können wir die Wirbelsäule wieder stabilisieren, ohne deren Beweglichkeit einzuschränken wie bei einer klassischen Versteifungsoperation“, erklärt Dr. Kamran Minaian, Neurochirurg und Wirbelsäulenspezialist an der Kölner Klinik am Ring.

Die Krankenkassen bezahlen in der Regel diese Bandscheibenoperation mit dem B-TWIN-Implantat. Weitere Infos: Wirbelsäulen-Zentrum Köln, www.klinik-am-ring.de, www.wirbelsaeule-koeln.de, Tel.: 02 21 - 92 42 43 00. (akz-o)