Hilfe bei Pollen- und Hausstauballergie

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Worauf Allergiker achten sollten

Hilfe bei Pollen- und Hausstauballergie

Einfache Maßnahmen helfen

Ein allergischer Schnupfen zeigt sich mit verstopfter Nase, Niesattacken, Augenjucken und Kratzen im Hals. Wenn diese Beschwerden nur im Frühjahr und Sommer auftreten, dann sind wahrscheinlich Baum-, Gräser- oder Kräuterpollen der Auslöser.
Halten sie aber das ganze Jahr über an, dann können winzige Tierchen dafür verantwortlich sein: Hausstaubmilben. Sie leben mit dem Menschen sehr eng zusammen, etwa in Bettmatratzen, Teppichen und Sofas und ernähren sich von dessen Hautschuppen. Am wohlsten fühlen sich die Plagegeister bei hoher Luftfeuchtigkeit und warmen Temperaturen. Die Symptome beider Allergieformen sind sehr ähnlich und können durch die Einnahme geeigneter Wirkstoffe deutlich gelindert werden. Hierzu sind aber nicht in jedem Fall kortisonhaltige Medikamente notwendig.

Liposomen lindern Beschwerden
Dies belegt eine Anwendungsbeobachtung zur Wirksamkeit und Verträglichkeit rezeptfreier Nasensprays bei saisonalem allergischen Schnupfen an der Universität Köln. Prof. Dr. med Ralph Mösges hierzu: „Heuschnupfenpatienten mit einem mittleren Beschwerdebild kommen durch die Anwendung von LipoNasal Heuschnupfenspray auf ein Symptomniveau, das ihnen einen Alltag ohne große Einschränkungen ermöglicht - ohne sich pharmakologischen Wirkstoffen auszusetzen.“ Die in dem Nasenspray enthaltenen Liposomen „bilden eine Schutzschicht, die zu verhindern scheint, dass die Allergene mit den Antikörpern reagieren.“
Zudem fördern und unterstützen sie die Wundheilung und pflegen die gereizte und entzündete Nasenschleimhaut.

Einfache Maßnahmen bei Pollen- und Hausstauballergie
Bei Heuschnupfen sollte man zudem täglich Haare waschen, nur nachts
lüften und die Wäsche im Haus trocknen. Allergologen raten ihren Patienten häufig zu einer spezifischen Immuntherapie. Sie wird in der Regel außerhalb der Pollenflugzeit durchgeführt.
Durch regelmäßige Gabe allmählich gesteigerter Allergendosen versucht man, den Körper an das relevante Allergen zu gewöhnen. Bei einer Hausstauballergie können geeignete Allergiker-Bezüge für das Bett sowie häufige Reinigung und Lüftung des Schlafraums die Beschwerden bessern. (djd/pt).