Etwas für den Körper tun: Mehr Bewegung für mehr Gesundheit

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  • (Copyright: Catherine Yeulet)

Gute Vorsätze verwirklichen

Etwas für den Körper tun: Mehr Bewegung für mehr Gesundheit

Das richtige Training für sich finden

Bei dem guten Vorsatz  etwas für seinen Körper zu tun, gibt es viele Ausreden. Die beliebteste Ausrede ist wohl "Keine Zeit". Jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich. Wer zuviel isst, der wird übergewichtig und steigert damit das Risiko für Herz-Kreislauf- Erkrankungen. Wer nichts für seinen Körper tut, der beugt auch Beschwerden und Schmerzen des Bewegungsapparates nicht vor. Das kann dazu führen, dass mit zunehmendem Alter das Risiko, Hilfe von anderen zu benötigen, immer größer wird. Wer aber regelmäßig seinen Körper trainiert, der hat gute Aussichten, sein Leben bis ins hohe Alter selbst zu bestimmen ohne auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein. Es lohnt sich, den Bewegungsapparat in Schuss zu halten.

Durch das Trainieren des Körpers wird auch der Stoffwechsel auf natürliche Weise angeregt. Wer abnehmen möchte, hat sicher schon Erfahrungen mit Diäten gemacht. Wenn dem Körper weniger Kalorien zugeführt werden, als er benötigt, dann kommt es zwar zu einer Gewichtsreduktion. Jedoch bedeutet dies nicht, dass sich die Fettzellen entleert haben. Anfangs verliert der Körper Wasser und leider auch Muskelmasse. Denn aus dem Muskelgewebe bezieht der Körper am schnellsten die Energie, die er braucht. Erst nachdem er die Muskelmasse angezapft hat, nutzt er die Fettreserven. Dadurch fühlt man sich bei einer Diät auch meistens schlapp. Zeigt die Waage dann das Wunschgewicht an, ist man meistens froh, dass man die Diät beenden kann. Wo genau wieviel Fett abgebaut worden ist, das lässt sich nicht genau nachvollziehen.

Manche Menschen nehmen fast nur am Bauch zu, bei anderen wird das Fett hauptsächlich in den Beinen abgelagert, dies ist von Mensch zu Mensch ganz verschieden. Wer gezielt dem Fett an den sogenannten Problemzonen (Bauch, Beine, Po) zu Leibe rücken möchte, für den werden spezielle Kurse angeboten. Auch für die Kräftigung der Rückenmuskulatur gibt es entsprechende Kurse. Für den Ausbau der Ausdauer eignet sich besonders Spinning, ein Gruppentrainingsprogramm auf stationären Fahrrädern, das gleichzeitig ein absoluter Fettkiller ist.

Viele Fitness-Studios bieten inzwischen auch Entspannungskurse für den Stressabbau an, Yoga fördert zum Beispiel nicht nur das körperliche sondern auch das geistige Wohlbefinden und die Konzentrationsfähigkeit.

Vor Trainingsbeginn beim Arzt durchchecken lassen

Vor allem die Menschen, die lange keinen Sport getrieben haben, sollten ihren aktuellen Gesundheitszustand vor Trainingsbeginn bei ihrem Hausarzt prüfen lassen. Dabei werden die Blutwerte und Risikofaktoren wie Herz-Kreislauf-Probleme überprüft. Auch die Lungenfunktion wird getestet. Nach den Ergebnissen des Gesundheitschecks richtet sich der Rat der Spezialisten, in welcher Sportart und wie intensiv man trainieren darf. Die Formel „je älter, desto unbeweglicher“ gilt schon lange nicht mehr. Es ist keine Seltenheit, dass heute 65-Jährige Karate für sich entdecken und 70-Jährige so fit radfahren wie 30-Jährige.