Parkinson kann jeden treffen

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Die meisten Patienten sind über 50

Parkinson kann jeden treffen

Frühes Erkennen der Krankheit ist wichtig

Etwa 0,3 Prozent der deutschen Bevölkerung, das sind rund 250.000 Menschen, leiden an Morbus Parkinson. Gemessen an anderen Volkskrankheiten ist das Risiko an der „Schüttellähmung“ (Volksmund) zu erkranken somit nicht allzu hoch. Dennoch: Bei der Diagnose Parkinson ist höchste Aufmerksamkeit gefragt. Wenn die Erkrankung erst spät diagnostiziert wird, ist die Therapie nämlich deutlich schwieriger.

Symptome ernst nehmen
Die meisten Parkinson-Patienten sind über 50 Jahre alt. Wer in diesem Alter ist oder einen Angehörigen oder Freund hat, der die folgenden Symptome aufweist, sollte einen Arzt aufsuchen. Nur der Fachmann kann eine eindeutige Diagnose stellen und eine wirkungsvolle Therapie einleiten.
1. Schwierigkeiten in der Feinmotorik (Schnürsenkel binden, Hemd zuknöpfen, schminken)
2. Bewegungsarmut (zuerst als kleine Schwäche bemerkt, später immer langsamer werdende Bewegungen; auch: eingeschränkte Mimik)
3. Zittern (Tremor), vornehmlich der Arme und Hände
4. Steifheit der Muskeln, die zu eingeschränkter Beweglichkeit führt (z.B. vornüber gebeugter, kleinschrittiger Gang)
Diese Bewegungsstörungen können in Kombination mit anderen Symptomen wie depressiven Verstimmungen, chronischer Müdigkeit oder auch Gelenk- und Rückenschmerzen auftreten.

Weites Feld von Therapien
Verschiedene Medikamente stehen für die Behandlung der Parkinson-Patienten zur Verfügung. Neben dem L-Dopa können sogenannte Dopamin-Agonisten zum Beispiel über Tabletten, über eine Infusion unter die Haut oder über ein Pflaster verabreicht werden. Die Pflastertherapie sorgt dafür, dass der Wirkstoff über längere Zeit gleichmäßig abgegeben wird und ungünstige Wirkstoffspiegelschwankungen minimiert werden.
Weitere Detailinformationen rund um die Parkinson-Erkrankung finden Sie unter www.parkinson-aktuell.de. (medicalpress)