Arzneimittelpass für Schwangerschaft und Stillzeit

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Behalten Sie den Überblick:

Arzneimittelpass für Schwangerschaft und Stillzeit

Pendant zum Mutterpass

Als (werdende) Mutter wollen Sie sicher nur das Beste für Ihr Kind. Keine der wichtigen Vorsorgeuntersuchungen werden Sie deshalb bei Ihrem Arzt auslassen. Alle Ergebnisse werden im „Mutterpass“ festgehalten. Den kennen Sie ganz bestimmt.
Wie sieht es aber mit Medikamenten aus? Jeder weiß, Arzneimittel können unter Umständen dem ungeborenen oder gestillten Kind schaden. Welche sind in Schwangerschaft und Stillzeit unproblematisch oder welche sind sogar ratsam? Haben Sie den Überblick, wenn Sie mehrere Arzneimittel – vielleicht sogar von verschiedenen Ärzten oder Apotheken – anwenden? Damit Sie künftig auch mit Ihren Medikamenten sicher sind, gibt es jetzt neu als Pendant zum Mutterpass: den „Arzneimittelpass“.

Ratgeber zu häufigen Beschwerden
Im vorderen Bereich des Arzneimittelpasses finden Sie kurze Erläuterungen zu vielfach in Schwangerschaft und Stillzeit vorkommenden Beschwerden und welche Mittel dafür geeignet sein können. Generell muss im Einzelfall der Nutzen gegen ein mögliches Risiko durch ein Medikament abgewogen werden. Eine persönliche Beratung durch Ihren Arzt oder Ihre Apotheke ist zur Sicherheit unerlässlich.

Arzneimittel dokumentieren
Lassen Sie hier alle während Schwangerschaft und Stillzeit angewendeten Medikamente eintragen und zeigen Sie diesen Ausweis bei jedem Arzt- und Apothekenbesuch vor. So haben Ihre Ärzte, Ihre Apotheke und Sie selbst jederzeit eine Übersicht. Auch mögliche Doppelverordnungen lassen sich so vermeiden.

Wo ist der Arzneimittelpass erhältlich?
Viele medizinische Einrichtungen wie Apotheken, Arztpraxen, Kliniken oder Hebammen halten den Arzneimittelpass gegen eine Schutzgebühr bereit. Fragen Sie am besten vor Ort nach. (dgk)